Jubiläumspublikation “140 Jahre LKH Wolfsberg”

Aus Anlass des 140-Jahr-Jubiläums des LKH Wolfsberg hat das 2009 erschienene Buch über die abwechslungsreiche Geschichte unseres Krankenhauses eine Fortsetzung und Erweiterung erhalten. Und zwar in Form einer hochwertig gedruckten Jubiläumspublikation, die am 24. Mai 2019 beim Festakt und “Tag der offenen Tür” im LKH erstmals erhältlich war.

Die Arbeit an diesem ebenso spannenden wie interessanten Projekt wurde vom Direktorium des LKH Wolfsberg und Verantwortlichen der KABEG ermöglicht.

Gut besuchte Buchpräsentationen in der Stadtbücherei St. Andrä

Buchpräsentation in St. Andrä im Lavanttal: Alexander Verdnik, Gernot Ragger, Werner Thelian, Bibliothekarin Petra Poms, StR. Reinelde Kobold-Inthal, GR Anna Primus, Silke Hinteregger und Manfred Probst (v. links). Foto: Dominik Brei.

In der Stadtbücherei St. Andrä im Lavanttal wurden am Freitag, dem 10. Mai 2019, aktuelle Bücher von Autorinnen und Autoren aus der Region präsentiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des Büchereiteams um Mag. Petra Poms und nützten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die jüngsten Arbeiten heimischer Literaturschaffender zu informieren. Neben Autorinnen und Autoren aus dem Verlag “der Wolf” präsentierte u.a. auch der freie Autor Werner M. Thelian seine Bücher “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation” und “Semmelweis, Alzheimer und der älteste Mensch der Welt. 33 kurze Ausflüge in die Geschichte der Medizin”.

Begrüßt und durch das Programm begleitet wurden die Gäste von der St. Andräer Kulturstadträtin StR Reinelde Kobold-Inthal.

Werner Thelian. Foto: Dominik Brei.

“Der Bauernschreck” zu Gast in St. Andrä im Lavanttal

Autor Werner M. Thelian bei der “Bauernschreck”-Präsentation in der Stadtbücherei St. Andrä im Lavanttal. Foto: Dominik Brei.

Am 13. und 14. März 2019 war ich mit dem Buch “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation” in der Stadtbücherei St. Andrä im Lavanttal zu Gast. Auf Einladung des Kulturreferats der Stadtgemeinde St. Andrä und von Bibliothekarin Mag. Petra Poms hatte ich Gelegenheit, die wahre Geschichte von der mysteriösen Lavanttaler Bestie, die einst Millionen von Zeitungslesern in aller Welt bewegte, den Schülerinnen und Schülern der NMS St. Andrä vorzustellen.

Mehrere Klassen nahmen an den jeweils eine Stunde dauernden Ausflügen in die Vergangenheit teil und ließen sich von mir in die Jahre 1913 und 1914 zurückversetzen, als in den Gebieten zwischen der Stub- und der Koralpe ein geheimnisvolles Untier wütete. Erst nach monatelanger Jagd, zahlreichen sensationellen Wendungen und Expertenmeinungen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten, konnte das Rätsel endlich gelöst werden.

Besonders interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für die Ausschnitte aus alten Zeitungen und den Umstand, dass man den originalen “Bauernschreck” noch heute im Museum im Lavanthaus in Wolfsberg bewundern kann.

Ausstellungsdokumentation: Beitrag über die Bleiweißfabriken der Familie Herbert

 

Im November erschien nun auch die Publikation “Glück auf, Bergleut! Der Lavanttaler Kohlenbergbau” zur gleichnamigen Sonderausstellung im Museum im Lavanthaus in Wolfsberg. Die von DI Dr. Nikolaus A. Sifferlinger und Mag. Christine Ragger herausgegebene Dokumentation zur Ausstellung ist Teil der “Edition Museum im Lavanthaus”, die von Museumsdirektor Mag. Igor Pucker verantwortet und geleitet wird.

Unter den Autorinnen und Autoren der Beiträge, die sich allesamt mit weit in die Vergangenheit zurückreichenden Geschichte des Lavanttaler Kohlenbergbaus beschäftigen, ist auch Mag. Werner Thelian. Sein Beitrag “Die Familie Herbert und ihre Bleiweißfabriken in Klagenfurt und in Wolfsberg” behandelt den für Kärnten seinerzeit so wichtigen Industriezweig der Bleiweißerzeugung, der seine Blüte im späten 18. und im 19. Jahrhundert erlebte. Der Zusammenhang mit dem Kohlenbergbau ist u.a. dadurch gegeben, dass die Familie Bleiweiß im Braunkohlerevier in St. Stefan bei Wolfsberg jahrzehntelang nach Kohle schürfen ließ.

Die von der Stadtgemeinde Wolfsberg im Museum im Lavanthaus veranstaltete Sonderausstellung “Glück auf, Bergleut! Der Lavanttaler Kohlenbergbau” ist noch bis Ende März 2018 zu sehen.

Erfolgreiche Ausstellung

 

Wir freuen uns über die filmische Erinnerung an die Eröffnung der schon seit über zwei Jahren erfolgreichen Sonder- und Wanderausstellung “Der Wolf kehrt zurück”. Mit dabei ist auch der Lavanttaler “Bauernschreck” und das 2015 erschienene Buch von Werner M. Thelian “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation”.

Die Sonderausstellung, die nach ihrem Start in Voitsberg bereits an vielen Orten und zuletzt im Schloss Großsölk zu sehen war, wurde bisher von mehr als 32.000 Menschen besucht. Als nächstes geht sie laut Ausstellungsleiter und Organisationsteam übrigens ins Burgenland und danach nach Wien.

Danke an Komm.Rat Arnold Heidtmann und das ganze Team!

Der Link zum Film: Eröffnung der Ausstellung “Der Wolf kehrt zurück” in Voitsberg

Vortrag über den “Bauernschreck” bei Märchen- und Sagenwelten 2016 in Wolfsberg

 

Auf Einladung der Stadtgemeinde Wolfsberg und des Museums im Lavanthaus fand am 17. Juni 2016 der Vortrag “Der Bauernschreck – der mysteriöse Lavanttaler Wolf” statt. Mag. Werner Thelian erzählte die berühmte Geschichte vom Lavanttaler “Bauernschreck”, der in den Jahren 1913 und 1914 monatelang Teile der Bevölkerung in Kärnten und der Steiermark in Angst und Schrecken versetzte und die Behörden und die Zeitungen auf Trab hielt. Erst nach neun Monaten voller Vermutungen, Gerüchte, Verschwörungstheorien und wissenschaftlicher Irrtümer stellte sich heraus, dass die gefürchtete “Bestie” in Wirklichkeit ein einzelgängerischer Wolf war. Nachdem der Wolf erlegt war, stellte man ihn in Graz und Wolfsberg aus und hatte sogar die Absicht, in der Stadt Wolfsberg ein eigenes Bauernschreck-Museum zu errichten. Aber dann brach der 1. Weltkrieg aus.

Der originale, ausgestopfte und sorgsam präparierte “Bauernschreck” ist seit 2015 als Leihgabe des Kärntner Landesmuseums Rudolfinum im Museum im Lavanthaus in Wolfsberg zu sehen.

Dreharbeiten TV-Doku

 

Manfred Christ von www.cosmosfactory.at und sein Team waren in Kärnten und in anderen Teilen Österreichs unterwegs, um für die Servus-TV-Dokumentation “Die Wölfe kommen!” zu drehen. Dabei trafen sie sich auch mit dem Autor Werner M. Thelian, der das Buch “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation” geschrieben hat, für ein Interview und zu Dreharbeiten im Museum im Lavanthaus in Wolfsberg.

Die Story: 1913 und 1914 wütete mehrere Monate lang eine unbekannte Bestie im kärntnerisch-steirischen Grenzgebiet. Das “Untier” hielt ganz Österreich und halb Europa in Atem. Die Zeitungen im In- und Ausland berichteten ständig über sie und ihre angeblichen Schreckenstaten. Wilde Gerüchte und Theorien kamen auf, die u.a. besagten, dass es sich bei der Bestie um einen Löwen oder einen Puma handeln müsse. Selbst angesehene Wissenschaftler wurden in die Irre geführt.

Schließlich wurde im März 1914 auf der Koralpe ein Wolf erlegt, der heute in Wolfsberg, im Museum im Lavanthaus, ausgestellt ist. Das Buch “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation” und die Servus-TV-Doku zeigen “Verbindungslinien zwischen der seinerzeitigen Hysterie und den noch heute bestehenden Ängsten vor einer Rückkehr der Wölfe in den österreichischen Alpenraum”.

Bild: Autor Mag. Werner Thelian und der ausgestopfte „Bauernschreck“ im Museum im Lavanthaus, Wolfsberg. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Manfred Christ von www.cosmosfactory.at.

“Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation”

Am 26. Dezember 2014 ist das Buch “Der Bauernschreck – Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation” in elektronischer Form (als Amazon E-Book) erschienen. Ab Mitte Jänner ist das 280 Seiten starke Buch, das sich mit einer der größten und am längsten dauernden Zeitungssensationen des 20. Jahrhunderts beschäftigt, auch in gedruckter Form – sowohl bei Amazon als auch über den Buchhandel und über diese Website – erhältlich.

Vor etwas mehr als 100 Jahren, am Vorabend des Ersten Weltkrieges, versetzten merkwürdige Ereignisse die Bevölkerung im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten in Angst und Schrecken und ganz Österreich-Ungarn in Erstaunen und Entsetzen. Von Mitte Juni 1913 bis Anfang März 1914 dezimierte ein unbekanntes, aber offenbar besonders gefährliches Raubtier die Schafe und Rinder der Bauern und das Wild.

Das unablässige Töten, das auf der Stubalpe in der Steiermark begann und sich später bis mitten in das Herz des Kärntner Koralpengebietes fortsetzte, blieb sowohl den mit der Aufklärung des Falles beschäftigten Behörden als auch den Fachleuten lange ein Rätsel. Aber die Zeit drängte, denn schon bald waren auch Menschen in Gefahr.

Man setzte Krisenstäbe ein, gründete Sonderkommissionen, und in besonders gefährdeten Gebieten wurden aus Angst um die Kinder Schulen geschlossen und Hunderte von Jägern, Gendarmen und Soldaten auf die Almen entsandt, um der von dort ausgehenden Gefahr endlich Einhalt zu gebieten. Aber nichts half. Der „Bauernschreck“, wie man die mysteriöse Bestie bald überall nannte, tötete weiter.

Das ausgesetzte Kopfgeld lockte nicht nur Jäger, Abenteurer und Geschäftemacher, sondern auch Sonder- und Spezialberichterstatter der Presse an die Orte des Geschehens. Die Zeitungen verbreiteten die Nachrichten über das Wüten des „Bauernschrecks“ und die verzweifelte Jagd nach ihm in alle Teile Österreich-Ungarns und weit darüber hinaus.

Kaum jemals davor und nur selten danach hat eine Zeitungssensation über einen so langen Zeitraum hinweg die Gemüter der Zeitungsleser ähnlich intensiv bewegt wie der „Bauernschreck“. Und trotzdem ging das Wissen darüber im Laufe der Zeit und überschattet von den Ereignissen im Ersten Weltkrieg fast vollständig verloren. Nicht einmal in den Gebieten, die einst unmittelbar vom „Bauernschreck“ betroffen waren – in der Steiermark und in Kärnten – erinnerte man sich noch an sie. Erst eine Reihe von glücklichen Umständen ermöglichten es dem Autor, die Geschehnisse von damals wieder freizulegen und noch einmal zu erzählen.

Dieses Buch ist kein Roman, sondern die Erzählung einer ebenso seltsamen wie wahren und sorgfältig recherchierten Geschichte, die monatelang die Zeitungen und ihre Leser beschäftigte, berühmte Löwenjäger auf den Plan rief und international anerkannte Fachleute an die Grenzen ihres Wissens und ihrer Erfahrungen führte.

Als E-Book zum Einführungspreis von 4,99 Euro bei Amazon (Kindle Edition) erhältlich:
Der Bauernschreck: Die wahre Geschichte einer Zeitungssensation

Das E-Book ist auch ohne Kindle E-Reader lesbar. Dafür gibt es bei Amazon die kostenfreie Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer. Die Gratis-Downloadmöglichkeit und weitere Informationen finden Sie direkt auf der Buchseite.

Ab Mitte Jänner ist auch das gedruckte Buch lieferbar.