1913 und 1914 versetzte der „Bauernschreck“ die Pressemetropole Wien, Österreich-Ungarn und die halbe Welt in Staunen und Entsetzen. Maßgeblichen Anteil daran hatten die österreichischen und die internationalen Medien, die vom Sommer 1913 bis zum März 1914 beinahe regelmäßig über die verzweifelte Jagd nach dem mysteriösen Raubtier berichteten, das im Gebiet zwischen der steirischen Stubalpe und der Kärntner Koralpe sein Unwesen trieb.

In den Zeitungen kamen auch mehrere Augenzeugen zu Wort, die über ihre Sichtungen berichteten. Die Rede war immer wieder von Löwen, Tigern, Hyänen und anderen exotischen Raubtieren, die möglicherweise einer Menagerie entkommen waren oder sogar absichtlich freigelassen wurden. Auf Letzteres deutete u.a. auch ein geheimnisvolles Telegramm hin, das in Bad Ischl aufgegeben und an mehrere große Zeitungen in Graz und Wien geschickt wurde.

Als sich dann auch noch so berühmte Löwenjäger wie der deutsche Oberst Friedrich Bronsart von Schellendorff an der Jagd nach dem „Bauernschreck“ beteiligten, schrieb und sprach man in aller Welt von der „größten Raubtierjagd, die Europa jemals gesehen hat“.

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