In wenigen Wochen ist es soweit. Das neue W.M. Thelian-Buch erscheint unter dem Titel „Der Bauernschreck“ und erzählt von einer wahren Geschichte, die sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg in der Steiermark und in Kärnten abspielte und nicht nur die betroffene Bevölkerung, sondern Zeitungsleser in aller Welt in Atem hielt.

Vor etwas mehr als 100 Jahren und nur wenige Monate vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges versetzten die merkwürdigen Ereignisse, die das Thema dieses Buches sind, die Bevölkerung Österreich-Ungarns in Erstaunen und Entsetzen. Von Mitte Juni 1913 bis Anfang März 1914 dezimierte im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten ein zunächst unbekanntes, aber offenbar besonders gefährliches Raubtier immer wieder das Weidevieh der Bauern und das Wild. Das scheinbar unablässige und brutale Töten, das im Frühjahr auf der Stubalpe in der Steiermark begann und sich später bis mitten in das Herz des Kärntner Koralpengebietes fortsetzte, blieb sowohl den mit der Aufklärung des Falles beschäftigten Behörden als auch den Fachleuten lange ein Rätsel. Aber die Zeit drängte, denn schon bald waren nicht nur Tiere, sondern auch Menschen in Gefahr.

Durch die enormen, für die betroffenen Bauern existenzgefährdenden Schäden, und die in der Bevölkerung allmählich um sich greifende Panik wurden die Behörden nicht nur alarmiert, sondern zum sofortigen Handeln gezwungen. Man setzte Krisenstäbe ein, gründete Sonderkommissionen und ordnete »sicherheitspolizeiliche Maßnahmen« an. In besonders gefährdeten Gebieten wurden aus Angst um die Kinder Schulen geschlossen und neben Hunderten von Jägern und Gendarmen auch Soldaten auf die Almen entsandt, um der von dort ausgehenden Gefahr endlich Einhalt zu gebieten. Aber nichts half. Der geheimnisvolle »Bauernschreck«, wie man die Bestie überall nannte, war nicht zu fassen. Und er tötete weiter.

Die ebenso wahre wie seltsame Geschichte von der monatelangen verzweifelten Jagd nach dem »Bauernschreck«, die sich in einigen der schönsten Gebieten Österreichs zugetragen hat, ist zugleich auch eine Geschichte von Helden, Beinahe-Helden und Trittbrettfahrern. Sie erzählt nicht nur von einer der größten und aufwendigsten Raubtierjagden, die Europa jemals gesehen hat, sondern auch von Experten, die sich unter dem Eindruck der Ereignisse zu folgenschweren Fehlurteilen hinreißen ließen.

Ca. 260 Seiten
Paperback
Ab 23. Dezember als eBook bei Amazon
und ab Jänner 2015 als Buch im Buchhandel erhältlich!

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