Im Winter 1913/1914 hielt an der steirisch-kärntnerischen Grenze die Suche nach dem viehmordenden „Bauernschreck“ ganz Österreich und halb Europa in Atem. Wilde Theorien besagten, dass es sich bei der Bestie um einen entkommenen Löwen oder einen Puma handeln würde. Schließlich wurde im März 1914 ein Wolf erlegt, der heute in Wolfsberg, im Museum im Lavanthaus, ausgestellt ist.
Der Journalist, Werbefachmann und Philosoph Werner Thelian aus dem Lavanttal hat „die wahre Geschichte dieser Zeitungssensation“ in Archiven recherchiert und 2015 als Buch herausgebracht. Seine Erkenntnisse zeigen eine Verbindungslinie zwischen der seinerzeitigen Hysterie und den noch heute bestehenden Ängsten vor einer Rückkehr der Wölfe in den österreichischen Alpenraum.“

– Carinthia Film Commission via Facebook
Bericht über die Dreharbeiten für eine geplante TV-Dokumentation (2016)

 

 

 

Sichtungen von einem geheimnisvollen Untier, als Bauernschreck bezeichnet, weil keiner Genaueres wusste, jagten bald auch städtischen Zeitungslesern die Gänsehaut über den Rücken. … Der um ein Gutachten gebetene Direktor der „kaiserlichen Menagerie Schönbrunn“ prüfte die eingesandten Gipsabdrücke und kam zu dem Ergebnis, dass mit „ziemlicher Bestimmtheit die betreffenden Fußspuren von einem katzenartigen Raubtier, und zwar höchstwahrscheinlich von einem Silberlöwen stammen.“ So stand es am 5. Oktober 1913 in der „Neuen Zeitung“.
Sogar Kaiser Franz Joseph zeigte sich besorgt, als Jäger wie als Landesvater, und fuhr nach Schönbrunn hinaus, um die angefertigten Gipsabdrücke des Bauernschrecks in Augenschein zu nehmen.
Werner Thelian hat über den Fall ein Buch geschrieben und darin auch nachgezeichnet, wie sich die Sensationsgeschichte … in die Kronländer der Monarchie verbreitete …“

– Dr. Gertraud Steiner, Kulturpublizistin
in einem Beitrag für das Magazin „Servus in Stadt und Land“ (2015)

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